„Stuttgart ist im Moment unser stärkster Konkurrent um den vierten Tabellenplatz in der GFL-Süd und damit um den Einzug in die Playoffs“, sagt Felix Motzki, Sportlicher Leiter der Saarland Hurricanes. Am kommenden Wochenende sind die Hurricanes zu Gast im GAZI-Stadion in Stuttgart – für beide Mannschaften geht es schon jetzt um die Teilnahme an der GFL-Endrunde.

 

Wenn es am Samstag um 16 Uhr zum zweiten Aufeinandertreffen der Scorpions aus Stuttgart und den Saarland Hurricanes kommt, steht für beide Teams viel auf dem Spiel. Die Brisanz der Partie verdeutlicht ein Blick auf die Tabelle: Die Stuttgarter stehen zurzeit auf dem vierten Tabellenplatz. Nur knapp dahinter, auf dem fünften Rang und mit einem Sieg weniger auf dem Konto, sind die Saarländer zu finden. Diesen Zwei-Punkte-Vorsprung erarbeiten sich die Scorpions ausgerechnet in der ersten Begegnung gegen die Hurricanes. Anfang Juni feierte das Team aus Baden-Württemberg einen 17:31-Sieg im Saarland.

 

Dass es am Ende auf einen Zweikampf der beiden Gegner um das letzte Playoff-Ticket hinausläuft, ist nicht ausgeschlossen. Bisher haben die Hurricanes wie auch die Scorpions ihre Pflicht mit Siegen gegen die schwächeren Teams der Liga erfüllt. Gegen ambitionierte Playoff-Anwärter allerdings mussten sich beide geschlagen geben. Die Stuttgarter verloren schon zwei Mal gegen die Allgäu Comets. Die Hurricanes erlitten gegen die Schwäbisch Hall Unicorns zwei Niederlagen.

 

„Wenn wir in Stuttgart eine ähnliche Leistung abrufen können wie gegen Schwäbisch Hall, dann werden wir das Spiel gewinnen“, sagt Motzki und spricht damit die Partie der Hurricanes vor einer Woche an. Am vergangenen Samstag fehlte den Saarländern nicht viel, um dem GFL-Vizemeister die erste Niederlage der Saison beizubringen. Am Ende misslang eine Tow-Point-Conversion der Hurricanes und die Unicorns gewannen mit 37:38.

 

Für Motzki ist die Marschrichtung der Saarländer indes klar: „Um den 14 Punkte Rückstand aus dem Hinspiel aufzuholen und damit im direkten Vergleich an Stuttgart vorbeizuziehen, müsste schon alles perfekt für uns laufen“, sagt er und fügt hinzu „Wichtiger ist aber, dass wir die Leistung der letzten beiden Spiele stabilisieren und konstant gute Arbeit abliefern“

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