Am kommenden Samstag beginnt für die Canes die Rückrunde der GFL2-Saison 2019. Das Spiel am 20.7. in Wiesbaden startet um 17 Uhr im Europaviertel.

2 Wochen Trainingspause liegen hinter den Spielern. Jetzt gilt es wieder in den Wettkampfmodus zu schalten. In der Hinrunde konnten die Männer von Headcoach Joe Sturdivant von Beginn der Saison an die Tabellenspitze behaupten. Direkt zum Saisonauftakt wiesen sie die Phantoms deutlich mit 48:14 in die Schranken. Allerdings deuteten die hessischen Gäste damals schon ihr Potential an. Ihr amerikanischer Spielmacher Brandon di Marco hatte seine Receiver allzu oft freigespielt, diese konnten aber die Pässe eher selten festhalten. An dem Sieg der Canes gab es aber keine Zweifel, er war hochverdient. Am Ende hatten die Saarländer zwar nur 2 First Downs mehr auf dem Konto aber überragende 242 Yards erlaufen und insgesamt über 600 Yards Raumgewinn erzielt. Wiesbaden kam inkl. aller Returns auf knapp 350 Yards.
Trotz der vielen nicht gefangenen Pässe konnten die Hessen immerhin alleine über das Passspiel 200 Yards erreichen. Im Laufe der Saison überraschten sie besonders mit ihrem Sieg in Ravensburg. Dort konnten sie ihr Laufspiel mit 250 Yards etablieren und durch die Luft sogar über 300 Yards erzielen. Insofern sind die Spieler der Canes gewarnt, auch wenn Wiesbaden vor Wochenfrist zu Hause gegen Straubing wiederum keine überzeugende Leistung ablieferte. Bei der 17:37 Niederlage konnten sie nicht an ihre Leistungen in Ravensburg anknüpfen. Gegen die Hurricanes sind sie aber traditionell immer besonders motiviert. Das Spiel wird also sicherlich kein Selbstläufer. Auch deshalb hofft die Mannschaft wieder auf die lautstarke Unterstützung der PubliCanes, die zuletzt in Darmstadt mehr Rabatz machen konnten als die Gastgeber. Sturdivant jedenfalls wird fast auf den gesamten Kader zurückgreifen können und hat wieder einen passenden Gameplan entwickelt. Wichtig wird sein, dass die Canes ihre Chancen konsequenter nutzen. Denn wenn man dieses Jahr überhaupt eine Schwäche im Spiel der Saarländer entdecken kann, dann ist es die Ausbeute von nur 45% in der Red Zone des Gegners. Insgesamt erreichten sie in der bisherigen Saison 20 Mal diese Red Zone. Das bedeutet, dass sie 20 Mal ein First Down innerhalb der 20 Yard-Line des Gegners hatten. Nur 9 Mal wurden diese Feldpositionen in Punkte umgewandelt. Diese Quote wollen die Spieler erhöhen. 26 Mal konnten sie übrigens die Endzone mit Spielzügen erreichen und damit Touchdowns erzielen, die länger als 20 Yards waren. Damit sind sie in der Liga unangefochten an der Spitze!
Am Ende aller statistischen Auswertung bleibt eines allerdings klar. Um das Saisonziel zu erreichen, ist ein Sieg in Wiesbaden Pflicht!