2018 wird Lamar Hall bereits im 4. Jahr für die Canes auflaufen. Obwohl er in Kaiserslautern bei den Pikes vor seinem Wechsel hauptsächlich in der Offense eingesetzt worden ist, lief er für die Canes zumindest bis zum letzten Jahr immer in der Verteidigung auf. Doch wie Headcoach Joe Sturdivant bei seinem Antrittsbesuch schon sagte: „Wir werden die richtigen Leute auf den richtigen Positionen aufstellen“. Zwei Wochen später stand fest, Lamar Hall wechselt in die Offense. Seine Angriffsleistungen gerade gegen Ende der abgelaufenen Saison hatten den Coach so beeindruckt, dass er ihn nach drei Jahren als Allrounder in der Defense in seine neue Offense stellt.

Für Hall bedeutet dies ein Schritt zurück zu den Wurzeln seiner Football-Karriere. Bereits in seiner Highschool-Zeit lief Lamar in seinen letzten beiden Spielzeiten als Starting Quarterback für die Gibbs Gladiators in Saint Petersburg, Florida auf. In seinem letzten Jahr erzielte er über 1.500 Yards durch Lauf- und Passspiel inklusive 16 Touchdowns. An der Murray State University in Kentucky (1. Division) schulte er dann auf Defense um, wo er auf seiner neuen Cornerbackposition als Starter auflief. Nach seiner Collegezeit zog es ihn privat in die Nähe von Kaiseslautern. In seinem ersten Jahr spielte er wie erwähnt für die Kaiserslautern Pikes wieder in der Offense.

Bei den Canes beeindruckte er meist durch seine Fähigkeiten als Verteidiger. Dass er aber durchaus einen Zug zur gegnerischen Endzone hatte, konnte er in der Saison 2017 beweisen, als er zwei Interceptions über insgesamt 151 Yards zu jeweils einem Touchdown zurücktrug. In den letzten 3 Spielen der abgelaufenen Spielzeit bekam er auch im Angriff immer häufiger den Ball. Als RB erzielte er in diesen Spielen 5 Touchdowns.

„Lamar wird sich gut bei uns machen aufgrund seiner Vielseitigkeit. Ich war sehr beeindruckt von seiner Fähigkeit, die Spielzüge zu lesen und auch von seiner Belastbarkeit – gerade gegen Ende der letzten Saison. Wir planen Lamar abhängig vom Spielplan in Offense sowie Defense einzusetzen. Ihr könnt euch darauf einstellen, dass er den Ball sehr oft zwischen die Finger bekommen wird – auf die verschiedensten Arten. Offensive Spieler mit einer defensiven Denkweise sind schwer zu stoppen.“, freut sich Joe Sturdivant auf die künftige Zusammenarbeit.