Um 17:00 Uhr ist Kick-Off im Saarbrücker Ludwigsparkstadion. Die Canes hoffen auf die zahlreiche Unterstützung der Fans und auf eine ungetrübte Meisterschaftsfeier ab 24 Uhr im Passion Club.
(TR/SH/100903) Die Begegnungen gegen die Darmstadt Diamonds waren in den letzten Jahren oftmals Schicksalsspiele für die Hurricanes. 2007 besiegelte die 19:07 Niederlage in Darmstadt den Gang in die Relegation und den Abstieg aus der GFL Süd. 2008 folgten dann die Hessen in die 2. Liga, wo es 2009 zum ersten Mal eine Heimniederlage im Saisonfinale gegen die Diamonds gab Damals ging es noch um den 3. Tabellenplatz, den sich die Diamonds mit einem Fieldgoal in letzter Sekunde sichern konnten. Auch 2010 empfangen die Footballer von der Saar zum letzten Saisonspiel wieder die Hessen aus Darmstadt. Während die Saison für die Gäste nach missglücktem Start mit Platz 5 noch mit einem blauen Auge enden wird und das Ergebnis in der Abschlusstabelle für sie keine Veränderungen mit sich bringen wird, geht es für die Canes noch um die Meisterschaft. Nach einer bemerkenswerten Saison stehen sie alleine an der Tabellenspitze der GFL2. Ein Sieg zum Saisonabschluss und der direkte Aufstieg wäre schon perfekt. Vor allem auswärts behielten sie in diesem Jahr eine lupenreine weiße Weste. Jede Begegnung konnte gewonnen werden. Auch wenn einige knappe Ergebnisse dabei waren, das junge Team von Thorsten Scherer zeichnete es in diesem Jahr aus, immer eine Antwort parat zu haben. Auf die abschließende Partie sind alle Spieler besonders heiß. Der letzte Aufstieg und damit verbunden die letzte Meisterschaft ist exakt 10 Jahre her. 2000 gewannen die Canes nach 97 zum zweiten Mal die Meisterschaft in der GFL 2 und stiegen als Sieger in der Relegation in die GFL auf. Seinerzeit übrigens zum ersten und einzigen Mal zusammen mit einem 2. Team. Denn der Rückzug der Stallions ermöglichte dem 2. der GFL2 Süd nachträglich den Aufstieg ins Oberhaus des deutschen Footballs. Auch 2010 werden möglicherweise bei siegreichem gestalten der Relegation wieder 2 Teams aufsteigen und wieder können die Canes bei dieser besonderen Konstellation als Meister den 1. Platz einnehmen. Für die Spieler von der Saar gilt es jetzt für diese eine letzte Begegnung noch mal alle Kräfte zu mobilisieren und die Meisterschaft klar zu machen.
Den Verantwortlichen wäre das sehr recht, denn schließlich soll in diesem Herbst noch der Neubau des eigenen Kunstrasenplatzes anstehen. Durch die direkte Qualifikation für die GFL muss die Relegation in den Überlegungen der Verantwortlichen jetzt keine Rolle mehr spielen, immer ein Sieg gegen die Hessen vorausgesetzt. Wenn es denn so kommen sollte, kann die finale Planung des eigenen Platzes vorangetrieben werden.
Auch die Budgetplanungen für die Spielzeit 2011 sollen parallel möglichst schnell Konturen annehmen. Die Canes verfügen über eine sehr junge Mannschaft, die sicherlich in großen Teilen den Vergleich mit den besten deutschen Teams nicht zu scheuen brauchen. Aber auf einigen Positionen wäre ein Plus an Erfahrung schon wünschenswert. In den eigenen Reihen wird man diesbezüglich nicht fündig werden können. Schließlich haben 56 der 64 Canes-Spieler der Saison 2010 auch bei den Canes mit dem Footballspielen angefangen. Eine Basis, auf der sich in den kommenden Jahren gut aufbauen lässt.
Mit dem neuen Platz als Trainingsmöglichkeit soll dann auch noch schnell eine 2. Mannschaft etabliert werden, die die Lücke zwischen Jugend und Erwachsenenbereich nicht allzu groß werden lässt. Junge Nachwuchstalente sollen sich hier die Erfahrungen aneignen, die sie im Oberhaus des Footballs dringend benötigen. Aber vor diesen Überlegungen steht immer noch ein Sieg gegen Darmstadt als Pflichtaufgabe. Darauf gilt es sich zu konzentrieren, damit die After-Game-Party am Abend im Passion Club ( mehr Infos unter
http://www.passionclub-sb.de ) ab 24:00 Uhr auch eine Meisterschaftsparty werden kann! Der Eintritt wird übrigens frei sein...
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Die Saarland Hurricanes stehen vor dem Aufstieg in die American-Football-Bundesliga. Am vorletzten Spieltag der 2. Liga Süd eroberte die Mannschaft die alleinige Tabellenführung. Die Entscheidung fällt am kommenden Samstag.
Von SZ-Mitarbeiter Sebastian Zenner
„Ich war noch nie Meister und bin auch noch nie aufgestiegen“, erzählte Kwame Agyin am vergangenen Samstag. Kurz zuvor gewann der Footballer des Zweitligisten Saarland Hurricanes mit seiner Mannschaft 29:11 bei den Mannheimer Rhein-Neckar Bandits. Durch die zeitgleiche Niederlage der Franken Knights bei den Wiesbaden Phantoms (17:30) könnte sich dieser Umstand für den Offensivspieler alsbald ändern. Vor dem letzten Spieltag sind die Hurricanes nämlich neuer Tabellenführer der 2. Liga Süd. Gewinnen sie auch das letzte Ligaspiel am kommenden Samstag gegen die Darmstadt Diamonds (17 Uhr im Saarbrücker Ludwigsparkstadion), steigen sie als Zweitliga-Meister direkt in die Bundesliga auf. Den zweiten Rang, der zur Bundesliga- Relegation ausreicht, haben die Saarbrücker sicher. „Ich kann mir gut vorstellen, dass es diese Woche im Training so richtig abgeht“, sagte Agyin und ergänzte: „Also ich will diesen Titel unbedingt.“ Philipp Rohner, Agyins Mitspieler aus der Defensiv-Mannschaft, hat den nächsten Gegner bereits fest im Blick: „Jeder weiß, worauf es jetzt ankommt. Wir dürfen Darmstadt trotz allem nicht unterschätzen.“ Ähnlich sieht es Rohners Trainer, Defensiv- Coach Franz Klein: „Die Gefahr, dass man angesichts der Situation ein wenig abhebt, steckt in jedem. Aber die Ausgangslage dürfte Motivation genug sein, so dass wir Darmstadt nach Hause schicken.“
Zu dem Spiel vom vergangenen Samstag sagte Klein: „Ich war mir ziemlich sicher, dass wir in Mannheim gewinnen. Aber dass Franken das Spiel gegen Wiesbaden verliert, hat mich total überrascht.“ Vom Stadionsprecher in der MTG Sportstätte in Mannheim habe er das Endergebnis aus Wiesbaden erfahren und es erst nicht wahrhaben wollen: „Ich glaube, das Bewusstsein über die große Chance, die wir jetzt haben, setzt erst in den nächsten Tagen ein. Im Moment bin ich einfach nur froh. Bis hierher war es schon nicht immer einfach und mit viel Arbeit verbunden.“ Viel Arbeit wartete auch im Spiel gegen die Bandits – vor allem auf die Offensive. Cheftrainer Thorsten Scherer war mit seinen Angreifern am Ende aber hochzufrieden: „Grund zu meckern gibt es zwar immer. Aber es war schon toll, wie wir auf unsere Chance gewartet und nicht die Geduld verloren haben.“ Verantwortlich dafür, dass die Offensive immer wieder in günstiger Position in Ballbesitz kam, war die Defensive von Coach Klein: „Die haben uns über die ganze Saison hinweg immer den Rücken frei gehalten“, lobte Kwame Agyin die Abwehrspieler seines Teams. Das Spiel war allerdings von zwei starken Defensiv-Reihen geprägt. Bis zum zweiten Viertel ließen auch die Bandits keine Punkte des Gegners zu. Erst durch einen Touchdown von Luke McCann (insgesamt zwölf Punkte) war der Bann auf Seiten der Saarländer gebrochen, und Kicker Jochen Stumm konnte durch ein Fieldgoal und einen gültigen Extrapunkt zum 10:0-Halbzeitstand erhöhen. Nach dem Seitenwechsel punkteten neben McCann auch Quarterback Antwan Smith, Nicolas Hell (beide sechs) und wieder Jochen Stumm zum starken 29:11-Endstand.
SZ Vorbericht (ca. 0.3MB)
SZ Bericht über Sieg (ca. 0.9MB)
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Um 16:00 Uhr ist Kick-Off in der Mannheimer MTG Sportstätte. Die Canes wollen sich für die 0:7 Niederlage beim Heimspielauftakt in Saarbrücken revanchieren.
(TR/SH/100825) Der Rückblick auf den misslungenen Heimstart der Saison gegen die Rhein Neckar Bandits alleine motiviert für das kommende Spiel. Die Canes hatten einen einzigen erfolgreichen Spielzug zugelassen und selbst jede menge Chancen liegen lassen. Alleine in der 1. Hälfte wurden seinerzeit 3 Fieldgoals verschossen. Am Ende verlor man mit 0:7. Ein solche Niederlage lassen die Sportler von der Saar nur ungern im Raum stehen. Sie wollen die Revanche für diesen Fehlstart. Ganz nebenbei geht es auch noch um den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Diesem großen Ziel jagen zwei Spieltage vor Schluss immer noch 4 Mannschaften nach.
Die besten Karten haben die momentanen Spitzenreiter aus Franken. Allerdings müssen sie zeitgleich gegen den Tabellendritten in Wiesbaden antreten. Bisher gab es in dieser Saison noch keinen Leistungsvergleich zwischen beiden Teams, denn das Rückspiel folgt am letzten Spieltag. Die Franken dürfen sich keinen einzigen Punktverlust erlauben, wollen sie den direkten Aufstieg aus eigener Kraft schaffen. Insofern sind die Chancen der Canes nicht wesentlich schlechter. Nur aufgrund des verlorenen direkten Vergleiches belegen sie momentan den 2. Platz, der aber auch zum Einzug in die Aufstiegsrelegation berechtigt. Auf dem Papier haben sie aufgrund der Tabellenlpätze der Teams das leichtere Restprogramm. Ein Sieg beim Tabellenvierten in Mannheim würde den 2. Platz endgültig sichern und den 1. Platz bei einem Punktverlust von Franken ermöglichen. Die Saison wird im Heimspiel gegen den Tabellenfünften aus Darmstadt abgeschlossen, der den Klassenerhalt bereits gesichert hat. Doch der Gegner aus Mannheim hat noch Außenseiterchancen auf den 2. Platz. Sie müssten ihre verbliebenen 3 Spiele gewinnen und können nur bei 2 Niederlagen der Canes sowie bei Niederlagen der Phantoms noch den den Relegationsplatz erreichen. Ähnlich geht es den Phantoms, die auch 4 Punkte Rückstand auf das Führungsduo haben. Sie müssen beide Spiele gegen den Tabellenführer gewinnen und darauf hoffen, dass die Canes beide ausbleibenden Spiele verlieren. Da die ersten 4 Teams kein großer Leistungsunterschied trennt, sind tatsächlich alle Konstellationen noch möglich.
Für die Jungs von Headcaoch Torsten Scherer spielen diese ganzen Rechenexempel keine Rolle. Sie wollen die Bandits in Mannheim schlagen. Den Jugendspielern, die nach ihrer Saison in den GFL2 Kader aufgerückt sind, würde dieses Kunststück gar zum 3. Mal in dieser Saison gelingen. In der regulären Jugendrunde gelang ein Sieg in Mannheim genauso wie im Halbfinale um die Meisterschaft in der Jugendleistungsliga.
Mit einem Sieg ist mindestens der Relegationsplatz erreicht. Das vor Augen und das Wissen, dass die Bandits um ihre letzte Chance kämpfen werden, lassen die Canes sich in dieser Woche hochkonzentriert auf die Begegnung vorbereiten und am Gameday entsprechend zu Werke gehen.
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(23.08.2010) Die Saarland Hurricanes haben ihr Heimspiel in der 2. Football-Bundesliga gegen die Kaiserslautern Pikes souverän und hochverdient mit 56:3 gewonnen. Der Bundesliga- Aufstieg rückt näher.
Von SZ-Mitarbeiter Sebastian Zenner
Saarbrücken. Die Frage, die alle saarländischen Football- Fans derzeit beschäftigt, lautet: Schafft Zweitligist Saarland Hurricanes den Aufstieg in die Bundesliga? Wollte die Mannschaft von Cheftrainer Thorsten Scherer diese Frage gegen die Kaiserslautern Pikes am vergangenen Samstag beantworten, dann sagte sie: „Auf jeden Fall.“ Mit überdeutlichen 56:3 (28:3) Punkten wirbelten die Canes vor 250 Fans ihren so gut wie abgestiegenen Pfälzer Gegner aus dem Saarbrücker Ludwigsparkstadion.
Zwei große Baustellen
Dadurch, dass der direkte Verfolger Wiesbaden Phantoms überraschend bei den Darmstadt Diamonds mit 18:20 unterlag, steigen die Chancen der Canes auf das Erreichen der Bundesliga-Relegation. Dafür müssen sie ihren zweiten Platz halten, wofür sie nunmehr einen Punkt aus den restlichen zwei Spielen brauchen.
„Wir waren verdammt heiß auf dieses Spiel. Da heißt es immer: Saarland gegen die Pfalz. Und wir haben die Pfälzer mit einem schönen Gruß nach Hause geschickt“, tönte Defensiv- Kapitän Philipp Rohner nach dem Abpfiff. Rohner will den Aufstieg unbedingt, weiß aber um die damit einhergehenden Herausforderungen: „Ich glaube, das Team ist in der jetzigen Zusammensetzung noch nicht bundesligatauglich. Wir müssten im Falle des Aufstiegs noch einige Dinge in den Bereichen Finanzen, Kader, Trainingsmöglichkeiten und Trainerstab klären“, erzählt der 24-Jährige und gibt sich zuversichtlich: „Was nicht ist, kann ja noch werden.“
Torsten Reif, Geschäftsführer der Saarland Hurricanes, sieht wie Rohner noch Handlungsbedarf, traut der Mannschaft aber auch in der aktuellen Besetzung einen Verbleib im Football-Oberhaus zu: „Wir haben im Moment zwei Baustellen: Die eine ist die Planung rund um den Bundesliga-Aufstieg, und die andere ist die Realisierung unseres eigenen Kunstrasenplatzes.“ Vor allem mit dem Bau des deutschlandweit einzigartigen reinen Football- Kunstrasenplatzes sieht sich der Verein für die Zukunft gut aufgestellt: „Mit dieser Trainingsmöglichkeit würden wir unter anderem attraktiver für neue Spieler und hätten vor allem einen reibungslosen Trainingsbetrieb“, erklärt Reif. Derzeit werden Trainingszeiten und Trainingsorte den Spielern kurzfristig auf der Homepage mitgeteilt.
Auch Vereinspräsident Tobias Bagusche glaubt an die Mannschaft – vor allem aber an die Logik des Sports: „Wenn man fast jedes Spiel gewinnt und am Ende in die höhere Liga aufsteigt, dann hat man sich diesen Erfolg verdient. Dass die Mannschaft unbedingt aufsteigen will, hat sie auch heute wieder eindrucksvoll gezeigt.“
Trickspielzüge getestet
Zu diesem eindrucksvollen Auftritt hat wohl auch die Marschroute von Cheftrainer Thorsten Scherer beigetragen, die das Testen einiger Trick- Spielzüge beinhaltete: „Die haben mal mehr und mal weniger gut geklappt, können aber in knapperen Spielverläufen durchaus eine brauchbare Waffe sein“, sagte Scherer, der sich vor allem über die durchweg guten Leistungen der integrierten Nachwuchsspieler freute. Die Punkte beim Heimsieg am späten Samstagnachmittag erzielten Luke McCann (18), Quarterback Antwan Smith (zwölf ), Raphael Kopp, Kwame Agyin, Michael Freis, Jochen Stumm (alle je sechs) und Kevin Michel (zwei).
Vorbericht gegen die Pikes (SZ)
Bericht, Sieg gegen Pikes (SZ)
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Training Canes
| Mittwoch |
08.09.2010 |
18:30 - 21:00 Uhr |
ATSV, Saarbrücken |
Abschlusstraining, Flag Football |
Training Team II - Training mit GFL II-Team
Training Junior Canes
| Mittwoch |
15.09.2010 |
18:00 Uhr |
Saarwiesen - Bismarckbrücke |
Team Training |
| Mittwoch |
22.09.2010 |
18:00 Uhr |
Saarwiesen - Bismarckbrücke |
Team Training |
Training Flag Jugend
Training Hurriflames - Trainingszeiten unter www.hurriflames.de